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Seit wir uns am AMG mit Inklusion auseinandersetzen, wurde uns klar, dass Inklusion eine derart große Veränderung in schulischen Strukturen, alltäglicher Praxis und persönlicher Haltung bedeutet, dass Fragen, Ängste und Vorbehalte entstehen. Diese gehören als Teil unseres Prozesses ganz natürlich dazu und werden beachtet und ernst genommen. Hier versuchen wir einige der am häufigsten gestellten Fragen zu beantworten.

Kommen Sie auf uns zu und sprechen Sie mit uns!

Inklusion bedeutet für uns mehr als nur Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufzunehmen.

Hier handelt es sich in der Regel um ein bis zwei Klassen pro Jahrgang, in der Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf gemeinsam unterrichtet werden.

Häufig gibt es „emotional-sozialen“ Unterstützungsbedarf. Es kann zum Beispiel sein, dass ein Kind Probleme im Bereich der Aufmerksamkeit hat oder eine Diagnose im „Autismus-Spektrum“ gestellt ist.

Unsere Schule ist barrierearm. Sie verfügt über einen Aufzug, der alle Stockwerke mit einander verbindet. Es gibt allerdings noch Bereiche, die nicht barrierefrei zugänglich sind

Wir haben die gleichen Ressourcen wie andere Schulen in NRW zur Verfügung und versuchen gemeinsame Energien so zu nutzen, dass daraus möglichst viel für die Kinder und uns herauskommt.

Zur Zeit gibt es in jeder Klasse mit Gemeinsamem Lernen ca. 6-7 Stunden, die gemeinsam durch Sonderpädagog*in und Regelschullehrer*in unterrichtet werden. Hinzu kommt zusätzliches Teamteaching durch Referendar*innen im 2. Ausbildungsjahr, die im Rahmen ihres Eigenständigen Unterrichts vermehrt in Doppelbesetzungen eingesetzt werden.

Für fast alle Schüler*innen gilt, dass sie im gymnasialen Bildungsgang unterrichtet werden.

Inklusion stellt für uns einen Entwicklungsmotor dar.

Ein klares Nein. Durch unsere Teamsitzungen haben wir die zeitliche Ressource, alle 1-2 Wochen über alle Kinder der Klasse zu sprechen und das tun wir sehr intensiv.

Da wir vierzügig sind, hält uns der Schulträger dazu an, pro Jahrgang 10 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufzunehmen.

Vielleicht haben Sie Angst vor übergriffigem Verhalten und  unkontrollierter Aggression. Häufig wird Inklusion in den Medien damit gleichgesetzt. Das ist sehr ärgerlich,

Hier sind wir auf einem guten Weg, weil wir uns auch in der Zusammenarbeit mit der Katholischen Jugend Agentur als Team verstehen. Es gibt einen regelmäßigen Austausch und auch wenn die Pausen generell freiere und vielleicht unkontrollierte Situationen darstellen, gelten hier die gleichen 3 Regeln, die auch in der Klasse gelten

Gerne. Jederzeit. Nichts überzeugt so sehr wie der persönliche Eindruck. Sprechen Sie uns an und wir versuchen einen geeigneten Termin zu finden.

Kinder mit emotional-sozialem Förderbedarf verbreiten sicherlich ihre eigene innere Unruhe auch nach außen und auch für uns bedeutete der Umgang hier eine Herausforderung. Allerdings haben wir die Herausforderung ins Positive gewendet.

Nach unserer bisher dreijährigen Erfahrung schneiden die Klassen mit Gemeinsamem Lernen nicht schlechter in Klassenarbeiten ab als die Klassen ohne Gemeinsames Lernen.

Nein. Wir können diese Frage gut verstehen.

Nein. Wir richten pro Jahrgang ein bis zwei Klassen mit Gemeinsamem Lernen ein.Auch in anderen Klassen können im Einzelfall Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf sein. Wenn Sie ihr Kind am AMG anmelden, erwarten wir Ihre Offenheit für uns als „inklusive Schule“.

Wir schließen nicht von vornherein einen bestimmten Unterstützungsbedarf aus.