Pingel, Claudia geb. 06.12.1968
Interview: Frau Pingel
Was war früher Ihr Traumberuf?
(lacht) Anwalt und Hebamme
Wo gingen Sie zur Schule?
Bertha-von-Suttner-Schule in Vogelsang
Was gefällt Ihnen am AMG besonders?
(überlegt) Die Natürlichkeit und das Sozialverhalten der Schüler
Was halten Sie vom Schulgebäude?
Der Eingangsbereich gefällt mir nicht, doch optisch gesehen ist die Schule sehr schön. Die Klassenräume und der Verwaltungstrakt sind sehr gepflegt. Die Renovierung war wohl dringend nötig. Vorher kannte ich die Schule nicht. Ich finde es auch sehr schön, dass der Verwaltungstrakt so differenziert ist.
Was finden Sie, sollte man verbessern?
Der Eingangsbereich sollte freundlicher sein und der Bereich vor dem Schulkiosk ist ebenfalls etwas trist.
Wie stehen Sie zum Kollegium?
Hervorragend. Ich finde das ist ein tolles Team, sehr kollegial und sehr engagiert. Sie haben mich hier sehr herzlich aufgenommen.
Sind Sie zufrieden mit ihrem Beruf?
Ja, ich bin sehr zufrieden. Ich habe mit 17 eine Ausbildung als Bürokauffrau gemacht und der Hauptgrund, weswegen ich diesen Beruf hier gewählt habe, ist der persönlich Kontakt zu den Schülern und Mitarbeitern. Säße ich jetzt in einem anderen Büro, würde ich Dinge zutun haben, wie z.B. Verträge schreiben und ich würde mich den ganzen Tag langweilen. Hier kommen ständig Leute rein. Sie machen Witze, reden mit mir und sind einfach nett.
Ist Ihr Beruf anstrengend?
Manchmal. Wenn hier jetzt ein weinendes Kind mit einer Wunde sitzt, ich die Eltern nicht erreiche, Frau Lens hinter mir steht, ein Kollege etwas kopieren möchte und dann auch noch das Telefon klingelt, dann habe ich wirklich Stress.
Wo haben Sie vor ihrer Arbeit am AMG gearbeitet?
Erst im Jugendamt, dann im Sozialamt, dann an der Henry-Ford-Realschule, dann am Heinrich-Mann-Gymnasium.
Was haben Sie am AMG verändert?
Das Wichtigste für mich an die Schüler war, dass meine Schülerausweise aus Chipkarten für die Schüler angefertigt worden sind. Außerdem habe ich Farbe in das Büro und hier überhaupt eine neue Struktur rein gebracht.