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Köln, den 05.09.2022

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schüler*innen,

leider müssen wir Ihnen und euch mitteilen, dass es gesundheitsbedingt in dieser Woche in den so genannten Randstunden, also ab der 6. Stunde bzw. in den ersten beiden Stunden, einen möglichen personellen Engpass geben könnte. Wir können zurzeit aufgrund eines erhöhten Krankenstands beim Lehrpersonal nicht mehr die Einhaltung des vollständigen Stundenplans und die Vertretung aller Stunden garantieren. Falls in den Jahrgangsstufen 5 und 6 ab der 6. Stunde Unterricht ausfallen sollte, vermerken Sie bitte heute schon im Organizer Ihres Kindes, dass ihr Kind NICHT frühzeitig nach Hause darf und vermerken Sie bitte den Betreuungsbedarf. Wir richten über die KJA eine Auffanggruppe ein.

Herzliche Grüße

Antje Schmidt und Ludger Remus

 

 

Köln, den 29.08.2022

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schüler*innen,

wir möchten nochmals daran erinnern, dass am kommenden Freitag (02.09.2022) anlässlich des ersten Lehrer*innenausflugs seit 2018 ein häuslicher STUDIENTAG für die Klassen 5 –Q2 ansteht. Den Schüler*innen werden durch die Fachlehrer*innen geeignete Arbeitsaufträge gestellt, die zu erledigen sind.

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Remus und Antje Schmidt

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schüler*innen,

nachdem die Temperaturen bereits heute auf 31°C klettern werden und die Räume sich weiter aufheizen, setzen wir für Mittwoch (24.08.22) und Donnerstag (25.08.22) den Kurzstundenplan in Kraft:

1.Stunde

07.55 – 08.25  Uhr

2.Stunde

08.25 – 08.55  Uhr

3.Stunde

09.00 – 09.30  Uhr

4.Stunde

09.30 – 10.00 Uhr

Pause

10.00 – 10.30 Uhr

5.Stunde

10.30  - 11.00 Uhr

6.Stunde

11.00 – 11.30 Uhr                               DANACH HITZEFREI SEK I

7.Stunde

11.35 – 12.05 Uhr

8.Stunde

12.05 – 12.35 Uhr

Pause

12.35 – 13.00 Uhr

9.Stunde

13.00 – 13.30 Uhr

10.Stunde

13.30 Uhr – 14 Uhr                              DANACH HITZEFREI SEK II


Für Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 + 6 bieten wir eine Notbetreuung an. Melden Sie Ihr Kind ggf. unter A.Groll@amg-koeln.de an.
Da für Freitag (26.08.22) niedrigere Temperaturen erwartet werden und es sich außerdem nicht um einen Langtag handelt, gehen wir – Stand heute – davon aus, dass Unterricht nach Plan mit 45-Minuten-Unterrichtsstunden stattfindet. Wir behalten uns vor, eventuell weitere Änderungen am Donnerstag mitzuteilen.

Herzliche Grüße

Antje Schmidt und Ludger Remus

 

Köln, den 05.08.2022

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schüler*innen,

der Monat August beschert uns zuverlässig die heißesten Tage, die Ferien nähern sich ihrem Ende, am kommenden Mittwoch, dem 10.08.22, beginnt wieder der Unterricht. Wir hoffen sehr, dass Sie und ihr die Ferien zur Erholung nutzen konnten und freuen uns darauf, euch, liebe Schülerinnen und Schüler, am Mittwoch wieder am AMG begrüßen zu können!

Uns erwartet ein weiteres spannendes und herausforderndes Jahr, das wir sicher gemeinsam meistern werden!

 

Zu Beginn des Schuljahres deshalb einige wichtige Informationen für Sie und euch:

Schulbetrieb und Hygieneregeln

Corona existiert weiter. Die Sommerwelle wütet seit Wochen im Land. Frau Feller, unsere neue zuständige Ministerin, hat deshalb rechtzeitig ausgiebig über Regeln und Maßnahmen informiert (https://www.schulministerium.nrw/aktuelles-zum-schulbetrieb-und-corona) und sogar eine Hotline für Nachfragen eingerichtet (Corona-Telefon-Hotline des Schulministeriums: 0211 / 5867-3581 (MO - FR, 8 - 18 Uhr)).

An dieser Stelle möchten wir deshalb nur die wichtigsten Informationen zusammenfassen:

Es gilt die Empfehlung, auch eigenverantwortlich weiterhin auf bewährte Infektionsschutzmaßnahmen zurückzugreifen und auf diese Weise dazu beizutragen, dass die gesundheitlichen Risiken durch die Corona-Pandemie in den Schulen weiterhin möglichst gering bleiben: Abstände sollten da eingehalten werden, wo dies sinnvoll möglich ist. Regelmäßiges Händewaschen sowie das freiwillige Tragen einer Maske werden empfohlen. Das regelmäßige Lüften der Klassenräume wird beibehalten.

Teststrategie:

„Bei der neuen Teststrategie wird das Ziel einer anlassbezogenen Testung im häuslichen Umfeld verfolgt. Dies bedeutet, dass ich Sie als Eltern darum bitte, Ihr Kind im Verdachtsfall - d.h. bei Vorliegen der typischen COVID-19- Symptome wie beispielsweise Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Geruchs-/Geschmacksverlust, erhöhte Temperatur - vor Antritt des Schulweges selbst zu testen und gegebenenfalls zuhause zu behalten.

Die hierfür benötigten Antigenselbsttests werden vom Land zur Verfügung gestellt (am AMG: und von der ersten Schulwoche an den Schüler*innen anteilig) mitgegeben. Das Verfahren sieht vor, dass die Schülerinnen und Schüler das Testmaterial über die Schule erhalten und dies bei Bedarf im häuslichen Umfeld im Zuge einer freiwilligen Testung anwenden. Am ersten Unterrichtstag besteht die Möglichkeit, sich in der Schule selbst zu testen.

Sollte sich bei einem Kind in der Schule aufgrund offenkundiger Symptome einer Atemwegsinfektion ein begründeter Verdacht auf eine mögliche Corona- Infektion ergeben, wird die zuständige Lehrkraft oder Betreuungsperson die Schülerin bzw. den Schüler darum bitten, eine anlassbezogene Testung mit einem Antigenselbsttest vorzunehmen. (am AMG: Die unterrichtende Lehrkraft wird die/den Schüler*in zur Schulleitung bzw. Jahrgangsstufenleitung schicken, welche die Notwendigkeit erläutern und den Test anbieten wird.). Auf den Test kann in der Regel dann verzichtet werden, wenn eine Bestätigung der Erziehungsberechtigten vorliegt, dass ein Test mit negativem Ergebnis am selben Tag vor dem Schulbesuch zuhause bereits durchgeführt wurde.

Eltern wird somit die Möglichkeit eröffnet, grundsätzlich eine Testung ihrer Kinder in der Schule auch bei Symptomen zu vermeiden, wenn sie die Schule über die vor dem Schulbeginn zuhause durchgeführte Testung und das negative Testerqebnis formlos unterrichten. In diesen Fällen erfolgt nur bei einer offenkundigen deutlichen Verstärkung der Symptome im Tagesverlauf eine erneute Testung in der Schule.“ (https://www.schulministerium.nrw/aktuelles-zum-schulbetrieb-und-corona)

Umgang mit positiven Testergebnissen

In der aktuellen Pandemiesituation besteht für infizierte Personen mit positivem Testergebnis nach wie vor die Verpflichtung, sich zu isolieren. Entfallen sind aber die vorbeugenden Quarantänepflichten für Kontaktpersonen, die selbst noch keinen positiven Testbefund haben. Diese Grundregelungen gelten auch in der Schule, sodass positiv getestete Schülerinnen und Schüler sowie Lehr- und Betreuungskräfte sich nach den Regelungen der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung isolieren müssen, während Kontaktpersonen (Sitznachbarinnen/-nachbarn etc.) weiterhin regulär die Schule besuchen können. Hier gilt aber die Empfehlung zum Selbsttest nach dem Kontakt (s. o. Kapitel 2.).

Entwickelt eine Person selbst Symptome und beruht das erste positive Testergebnis auf einem Antigenselbsttest, besteht immer die Verpflichtung, sich einem Coronaschnelltest („Bürgertest“) oder einem PCR-Test zu unterziehen (vgl. § 2 Abs. 1 Corona-Test-und-Quarantäneverordnung). Bis ein negatives Testergebnis des Kontrolltestes vorliegt, muss sich die getestete Person bestmöglich isolieren, unmittelbare Kontakte mit Dritten vermeiden (Ausnahme: Kontakt ist zwingend erforderlich) und Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen einhalten (vgl. § 2 Abs. 3 Corona-Test-und-Quarantäneverordnung). Ein Schulbesuch ist somit nicht zulässig.

Bei positivem Coronaschnelltest („Bürgertest“) oder PCR-Test besteht die Verpflichtung, sich unverzüglich auf direktem Wege in die Isolierung zu begeben (vgl. § 8 Abs. 2 Satz 1 Corona-Test-und-Quarantäneverordnung). Die Isolierung kann durch eine „Freitestung“ nach fünf Tagen gemäß § 8 Abs. 4 Corona-Test-und-Quarantäneverordnung beendet werden. Wichtig: Hierfür ist ein negativer „Bürgertest“ verpflichtend, ein Selbsttest reicht nicht aus. Ohne erfolgreiche „Freitestung“ dauert die Isolierung grundsätzlich zehn Tage ➜ ab dem Tag des erstmaligen Symptomauftritts, wenn zwischen erstem Symptombeginn und der Durchführung des ersten positiven Tests maximal 48 Stunden liegen ➜ oder ab der Durchführung des ersten positiven Tests – PCR-Test oder vorheriger Schnelltest – (vgl. § 8 Abs. 3 Corona-Test-und Quarantäneverordnung).

Masken

„Nach aktueller Rechtslage auf Bundesebene ist keine Pflicht zum Tragen einer Maske in den Schulen vorgesehen. Aufgrund der weiterhin bestehenden Corona-Lage wird allen Schülerinnen und Schülern sowie allen an den Schulen in Nordrhein-Westfalen Beschäftigten empfohlen, in eigener Verantwortung zu ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Dritter innerhalb von Schulgebäuden eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen. Für Kinder und Jugendliche beschränkt sich diese Empfehlung auf das Tragen einer medizinischen Maske. Sofern bei bestimmten Aktivitäten – z. B. im sportlichen oder musikalischen Bereich – aus praktischen Gründen das Tragen einer Maske nicht möglich ist, sollen vor Ort die bereits aus den vergangenen Schuljahren bekannten, eingeübten Verfahren zur Reduktion von Infektionsrisiken zur Anwendung kommen. Aus dieser Empfehlung kann jedoch keine Verpflichtung zum Tragen einer Maske abgeleitet werden. Eine solche Verpflichtung kann zudem weder durch einen Beschluss der Schulkonferenz herbeigeführt werden noch ist das Hausrecht der Schulträger hierzu eine geeignete Rechtsgrundlage. Generell ist im Sinne eines guten Miteinanders in den Schulen darauf hinzuwirken, dass die eigenverantwortliche Entscheidung für oder gegen das Tragen einer Maske von den anderen Mitgliedern der Klassen-, Kurs- oder Schulgemeinschaft respektiert wird.

Unterricht und Stundenpläne

Die Klassen und Stufen erhalten am Mittwoch in den ersten Stunden ihre Stundenpläne. In den ersten beiden Stunden finden Ordinariatsstunden statt, danach Unterricht nach Plan bis zur 6. Stunde. Auch, weil am Mittwoch die neuen fünften Klassen begrüßt werden, endet der Unterricht an diesem Tag für alle Schülerinnen und Schüler nach der 6. Stunde. Ab Donnerstag, 11.08., gelten dann die regulären Stundenpläne mit Nachmittagsunterricht an den langen Tagen Montag, Mittwoch und Donnerstag.

Unterrichtsversorgung

Der allgemeine Mangel an Lehrkräften ist Ihnen und euch durch die Presse bekannt. Auch die Anzahl der Referendar*innen, die bei uns ausgebildet werden und auch selbstständig Fachunterricht erteilen, ist stark gesunken. Vor allem die Grundschulen und Sek I-Schulen werden deshalb zur Zeit und in Zukunft vorrangig in der Versorgung mit Lehrkräften bedient, Gymnasien, die eine deutlich über 100% - Stellenausstattung verfügen, zurückgefahren auf ca. 100 % - so auch das AMG, das 2018 bei 108% lag und nun endgültig bei 100% liegt, denn es haben sich in den letzten Monaten noch entscheidende Änderungen ergeben. Zu unserem großen Kummer betreffen sie vor allem die Fachschaft Erdkunde: Drei Fachlehrer*innen verlassen uns aus persönlichen Gründen und werden nicht ersetzt. Diese Entscheidungen wurden zum Teil von den zuständigen Stellen der Verwaltung erst vor 14 Tagen kommuniziert. Trotz Beantragung wegen fachspezifischen Mangels wurde uns bis heute kein Ersatz genehmigt.
Das heißt, dass wir trotz unglaublicher Hilfsbereitschaft im Kollegium (Mehrarbeit, fachfremder Unterricht, Flexibilität bei umgestalteten Stundenplänen, Klassenwechsel etc.), den Erdkundeunterricht in der Sek I leider kürzen müssen, so dass in einigen Klassen der Jahrgangsstufen 7 und 8 der Unterricht an manchen Tagen erst zur 3. Stunde beginnt bzw. an Langtagen schon nach der 6. Stunde endet. An diesen Tagen können die Kinder aber weiterhin in der Mensa ihr Mittagessen in der 7. Stunde einnehmen.

Wir arbeiten an einer Lösung für den Fachkräftemangel im Fach Erdkunde und hoffen darauf, im laufenden Schuljahr die Stundenkürzungen zurücknehmen zu können. Eine Garantie dafür können wir leider nicht geben.

Sekretariat

Seit dem 25. Juli hat Frau Pingel eine neue Stelle in der Kölner Stadtverwaltung angetreten. Das für Frau Pingel höchst attraktive Stellenangebot hat sich erst in den Sommerferien konkretisiert, so dass sie sich nicht von der gesamten Schulgemeinde verabschieden konnte, was sie sehr bedauert. Besonders euch Schüler*innen, für die Frau Pingel immer ein großes Herz hatte und hat, sollen wir herzlich grüßen. Wir haben aber das große Glück, dass Natascha Klötsch, die Frau Pingel bereits im vergangenen Winter einmal vertreten hat, ab jetzt dauerhaft zu uns versetzt wurde und bereits ihren Dienst angetreten hat. Frau Klötsch wurde bereits seit dem 1. August von Frau Hassel eingearbeitet und freut sich sehr, Sie und euch kennenzulernen.

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schüler und Schülerinnen, wir freuen uns auf den Wiederbeginn des Unterrichts am kommenden Mittwoch und grüßen herzlich!


Antje Schmidt, Ludger Remus und das gesamte Schulleitungsteam des AMG

 

 

24.6.2022

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schüler*innen,

wir haben das Schuljahr 2021/2022 beendet – das erste Schuljahr seit März 2019, das wir komplett im Präsenzunterricht verbracht haben!

Doch wir haben gelernt, dass sich alles sehr schnell ändern kann. Leben und Lernen in Pandemie, Klimakrise und/oder politisch brisanten Zeiten gehörten lange nicht zu unserer Vorstellungswelt. Wir sind eines Besseren belehrt worden. 

Wir haben gelernt, dass wir Probleme, die nicht allein durch uns gemacht und nicht allein durch unsere Wünsche und unser Handeln gelöst werden können, doch von uns wenigstens händelbar sind. Und wir wissen, dass wir gemeinsam so manche Hürde meistern, wenn wir auf unsere Mitmenschen achten, sie unterstützen und uns gegenseitig eine Hilfe sind. In der Gemeinschaft sind wir fähig zu handeln.

Auch im kommenden Schuljahr werden wir innovativ, flexibel und aktiv mit Herausforderungen umgehen müssen. Das werden wir ebenfalls zusammen meistern. Dabei ist es wichtig, immer in Kommunikation und Austausch zu sein, Fragen zu klären.

Bitte wenden Sie/wendet euch weiterhin vertrauensvoll an eure Klassenlehrer*innen und Jahrgangsstufenleiter*innen, wenn Sie/ihr Nachfragen oder Anliegen habt. Bei Bedarf werden sie die Stufenleitungen oder die Schulleitung mit ins Boot holen. In vielen Fällen beraten auch die Schülervertreter*innen oder Elternvertreter*innen in den unterschiedlichen Gremien. Diese Zusammenarbeit hat sich bewährt!

Wir haben dieses Schuljahr sehr gut, wenn auch „wuselig“, abgeschlossen, denn erst spät konnten wir absehen, dass wir eine realistische Chance haben, den Klassen und Kursen noch Fahrten, Ausflüge und Austauschfahrten zu ermöglichen. Nun sind alle wieder gesund und begeistert zurückgekommen und die Berichte zeugen von großer Freude. Allen Begleiter*innen sei für ihr Engagement und ihre Flexibilität gedankt, aber auch diejenigen, die daheim geblieben und den Alltagsbetrieb aufrecht erhalten haben, sind ebenso hervorzuheben. Ihnen, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, danken wir für Ihr Verständnis, mit dem Sie die veränderten Unterrichtsbedingungen mitgetragen haben.

Sehr gefreut hat uns deshalb auch, dass wir im Rahmen des Sommerfestes am 18. Juni gemeinsam über die Ereignisse des Schuljahres erzählen und oft auch lachen konnten!

„Das war das schönste Sommerfest, das wir je hatten!“, „Endlich mal Zeit, in Ruhe etwas zu trinken und miteinander zu reden!“, „Super schön und entspannt!“ – so lautete das Echo der anwesenden Eltern. In der Tat ist es vor allem den Schulpflegschaftsvertreter*innen und ihren Unterstützer*innen zu verdanken, dass wir diesen ebenso heißen wie schönen Nachmittag mit Musik, Grillgut und Getränken  verbringen durften.

Nun gilt es, die Sommerferien zu genießen und Kraft für das Schuljahr 2022/23 zu sammeln. Wir wünschen der ganzen Schulgemeinde schöne Ferien und gute Erholung!

Es grüßen herzlich im Namen des Kollegiums

Ludger Remus, Antje Schmidt und das ganze Schulleitungsteam

 

Liebe  AMG-Schulgemeinde,

hinter uns liegen herausfordernde Wochen, die vom Krieg in der Ukraine und den letzten Vorbereitungen auf das bevorstehende Abitur ebenso geprägt waren wie durch einen extrem hohen Krankenstand in der gesamten Schulgemeinde, wobei die Anzahl der aufgetretenen Coviderkrankungen nach Karneval besonders hoch war.

Mit dem Beginn der Osterferien endet die regelmäßige Testung auf Covid 19 in den Schulen.

Da wir noch einen Restbestand an Tests besitzen, werden wir unseren Schüler*innen am 1. Schultag nach den Ferien anbieten, sich vor Unterrichtsbeginn zu testen. Dieses Angebot hat keinen verpflichtenden Charakter, es dient vielmehr dem allgemeinen Sicherheitsgefühl, das zum entspannten gemeinsamen Lernen so notwendig ist. Ebenso werden wir – solange die Bestände reichen – Schüler*innen, die sich mit Erkältungssymptomen im Laufe eines Schultags krankmelden, einen Selbsttest anbieten, bevor sie sich mit Elternerlaubnis auf den Heimweg machen.

Wir hoffen sehr, dass der beginnende Frühling uns in Sachen Gesundheit mehr Ruhe beschert und die anstehenden Vorhaben – Abiturprüfungen, Klassenfahrten, Austausche, … - nicht gefährdet werden, denn wir müssen viel bewältigen und möchten einiges nachholen. Dabei haben wir Prioritäten gesetzt und uns gleichzeitig bemüht, so vielen Bedürfnissen wie möglich gerecht zu werden.

Dem Bedürfnis zu helfen sind Lehrer*innen und Schüler*innen auch im Rahmen des Benefizkonzertes für die Ukraine nachgekommen, das diese Woche stattgefunden und alle Anwesenden begeistert hat. Neben den künstlerischen Leistungen begeistert auch das Spendenergebnis – rund 2000 Euro sind zusammengekommen! Außerdem war es auch ein gutes Gefühl, einander wieder „live“ zu treffen.

Deshalb möchten wir an dieser Stelle bereits auf ein „Sommertreffen“ am 18.06.22 von 13 – 17 Uhr hinweisen, das auf dem Schulhof des AMG stattfinden wird und zu dem wir ganz herzlich einladen. Wir grillen, hören Musik und für die Schüler*innen organisieren Mitschüler*innen ein Sportturnier – ganz ungezwungen und entspannt. Wir wissen, dass kurz vor den Sommerferien und den anstehenden Klassenaktivitäten in vielen Jahrgangsstufen in den Familien der Schulgemeinde viel zu erledigen ist. Deshalb gibt es kein Programm, keine Verpflichtungen, aber eine nette Gelegenheit – gerade für Eltern – sich auszutauschen und vielleicht auch für künftige 5er-Familien, sich mit dem Schulgelände vertraut zu machen. An dieser Stelle sei den organisierenden Eltern der Schulpflegschaft und den beteiligten Schüler*innen besonders gedankt, die als Organisatoren und Gastgeber fungieren.

Bis dahin herzliche Grüße und erholsame Osterferien!

Antje Schmidt, Ludger Remus und das ganze Schulleitungsteam

 

 

Liebe Kölner Eltern!

Das diesjährige Anmeldeverfahren stellt uns alle vor Herausforderungen. Es ist uns ein großes Anliegen, Ihnen zu versichern, dass wir Schulleiterinnen und Schulleiter der Kölner Gymnasien sehr genau wissen, in welch verzweifelter Lage sich viele von Ihnen gerade befinden. Besonders schlimm finden wir es, dass 10-Jährige teilweise 5 (oder auch mehr) Schulplatzabsagen verkraften müssen. Auch wenn das Schulgesetz sagt, dass die Schulleiterin oder der Schulleiter über die Aufnahme entscheidet, zeigt das Anmeldeverfahren der Stadt Köln der letzten Jahre, dass wir aufgrund der fehlenden Schulplätze überhaupt keinen Spielraum für Entscheidungen haben, sondern den Mangel nur hilflos verwalten müssen.

Schulplatznot in Köln

Die Schulplatznot der Stadt Köln ist enorm. Es gibt seit mehr als 10 Jahren nicht genügend Schulplätze. Das ist die bestürzende Ausgangssituation, auch wenn für den kommenden Jahrgang bereits zwei neue Gymnasien an den Start gehen. Wir müssen uns zudem an zahlreiche gesetzliche Vorgaben halten, die sich nicht auf die spezielle Situation in der Stadt Köln beziehen, sondern die landesweit gelten. Das macht die Lage so besonders schwierig. Dabei spielt es keine Rolle, nach welchen Kriterien wir unsere Entscheidungen treffen, der Mangel ist das Problem. Die große Zahl der Ablehnungen ist eine logische Folge dieser fehlenden Schulplätze und nicht die Folge des Aufnahmeverfahrens. Wenn Plätze fehlen, steht die Notwendigkeit, angemeldete Kinder abzulehnen, schon vor dem Verfahren fest. Seit Jahren übersteigen die Anmeldezahlen das Kontingent der Schulplätze. Seit Jahren bilden wir in unseren Schulen Mehrklassen, obwohl die Schulgebäude, u.a. aufgrund des Sanierungsstaus, dies nicht hergeben. Seit Jahren kann Fachunterricht wegen der wachsenden Zahl an Schülerinnen und Schülern in großem Umfang nicht mehr in Fachräumen stattfinden. Seit Jahren nehmen wir bis zu 31 Schülerinnen und Schüler pro Klasse auf, obwohl der Klassenfrequenzrichtwert landesweit bei 27 +/- 2 liegt. Seit Jahren müssen in einem letzten Schritt Plätze verlost werden. Seit Jahren müssen wir unser Vorgehen in umfangreichen Widerspruchsverfahren gegenüber Anwälten darlegen und verteidigen. Diese Verfahren steigern sich von Jahr zu Jahr und führen zu immer enger ausgelegten Vorgaben und Vorschriften und damit zu einem ausschließlich verrechtlichten Anmeldeverfahren. Seit Jahren spielen pädagogische Ansätze und Schulprofile so gut wie keine Rolle bei der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern.

Mehrfachanmeldungen

In diesem Jahr wurde das Verfahren dahingehend verändert, dass erstmalig offiziell Mehrfachanmeldungen möglich waren. Diese Möglichkeit sollte nicht nur einer kleinen Gruppe vorbehalten bleiben, diese Möglichkeit sollten alle Eltern erhalten. Diese Mehrfachanmeldungen haben die Schulsekretariate vor einen kaum zu bewältigenden Verwaltungsaufwand gestellt, aber nicht zu einer Verbesserung der Anmeldesituation geführt. Das war von Beginn an unsere Befürchtung, die wir bei der Schulverwaltung und Schulaufsicht sehr deutlich geäußert haben. Mit der Möglichkeit der Mehrfachanmeldung wurde kein zusätzlicher Schulplatz geschaffen. Das Verfahren hat bei einigen zu mehr Losglück geführt. Bei anderen zu mehr Absagen. Es wird dazu führen, dass Kinder an Schulen angemeldet werden, bei denen sie Losglück hatten, aber nicht an der Schule, die für sie die richtige ist.

Gesamtschulanmeldungsüberhang läuft zusätzlich in das Anmeldeverfahren der Gymnasien

Die Anzahl der Absagen an den Gesamtschulen, die ein vorgezogenes Aufnahmeverfahren in Köln haben, wird ungebremst in das Anmeldeverfahren der Gymnasien gesteuert. Das führt nicht nur zu einer Verknappung der Schulplätze an den Gymnasien, es führt auch dazu, dass wir vermehrt Kinder aufnehmen, die nicht für die Schulform Gymnasium empfohlen worden sind. Wir fordern deshalb mit Ihnen gemeinsam die Stadt Köln und das Ministerium für Schule und Bildung auf, dem eklatanten Notstand in der Stadt Köln zu begegnen. Wir fordern mit Ihnen gemeinsam die Stadtgesellschaft auf, dem Schulbau höchste Priorität zu geben: Lasst unsere Kinder nicht im Stich!

  • Es müssen noch schneller neue Gesamtschulen und Gymnasien geschaffen werden mit klaren baulichen Vorgaben für das Schuljahr 2023/24. Dazu müssen unter Umständen andere Projekte hinten anstehen!
  • Es muss bei den bestehenden Gymnasien der Fachraumausbau höchste Priorität bekommen.
  • Es müssen Gesetze und Verwaltungsvorschriften (Land NRW) so angepasst werden, dass ein Anmeldeverfahren an weiterführenden Schulen in Köln möglich ist, das den Kindern gerecht wird.
  • Unterschiede zwischen ländlichen Gebieten und Ballungsräumen müssen Berücksichtigung finden.

Köln, den 22.03.2022

Albertus-Magnus-Gymnasium, Antje Schmidt

Apostelgymnasium, Marco Lohmann

Deutzer Gymnasium Schaurte Straße, Anja Veith-Grimm

Dreikönigsgymnasium, Barbara Wachten

Elisabeth-von Thüringen-Gymnasium, Dr. Bruno Zerweck

Erich-Kästner-Gymnasium, Ursula Borstell

Erzb. Liebfrauenschule, Achim Strohmeyer

Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, Meinolf Arnold

Genoveva-Gymnasium, Susanne Gehlen

Georg-Büchner-Gymnasium, Ulf Ußner

Gymnasium Aachener Straße, Fabrice Liesegang

Gymnasium Köln-Pesch, Marcel Sprunkel

Gymnasium Köln-Rodenkirchen, Almuth Roselieb

Gymnasium Kreuzgasse, Lüder Ruschmeyer

Gymnasium Neue Sandkaul, Dr. Kristina Kop-Weiershausen

Gymnasium Thusneldastraße, André Szymkowiak

Gymnasium Zusestraße, Suntka Altrock

Hansa-Gymnasium, Moritz Magdeburg

Heinrich-Heine-Gymnasium, Marcus von Grabczewski

Heinrich-Mann-Gymnasium, Niels Menge

Hildegard-von-Bingen-Gymnasium, Stephan Deister

Hölderlin-Gymnasium, Dr. Siegfried Feldmar

Humboldt-Gymnasium, Michael Wittka-Jelen

Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium, Barbara Grota

Kaiserin-Augusta-Schule, Mirja Matysiak

Kaiserin-Theophanu-Schule, Oliver Schmitz

Königin-Luise-Schule, Dr. Ute Flink

Lessing-Gymnasium, Andrea Meinecke

Leonardo-da-Vinci-Gymnasium, Klaus Kombrink-Detemble

Maximilian-Kolbe-Gymnasium, Claudia Roche

Montessori-Gymnasium, Maria Hartmann

Rhein-Gymnasium, Marco Isermann

Schiller-Gymnasium, Georg Scheferhoff

Stadtgymnasium, Köln-Porz, Dr. Thomas Biegel

 

Köln, im März 2022

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern,

wir erleben seit fast zwei Wochen mit dem Krieg gegen die Ukraine einen Bruch des Völkerrechts mitten in Europa. Es ist nicht nur ein blutiger Angriff auf alle Ukrainer*innen, es ist ein Angriff auf Frieden und Freiheit in ganz Europa. Die Schulgemeinde des AMG ist tief bestürzt und fühlt sich solidarisch mit den  Menschen, die in der Ukraine um ihr Leben bangen, sich auf die Flucht begeben. Ebenso aber teilen wir die Sorge mit allen, die Angst um ihre Familien und Freunde in der Ukraine haben.

Liebe Schüler*innen,

mit dieser Sorge umzugehen, ist für uns alle nicht einfach. Bitte vertraut euch Erwachsenen an, euren Lehrer*innen oder euren Eltern. Informiert euch in den Nachrichten (Logo, Tagesschau, Zeitung) und stellt Fragen, wenn euch Ereignisse bewegen oder fassungslos lassen - gerne auch im Unterricht. Es finden Solidaritätsbekundungen statt, an denen ihr mit euren Eltern teilnehmen könnt, malt Bilder gegen den Krieg, erstellt eine Playlist von Antikriegsliedern oder lenkt euch in Spiel und Sport mit euren Freund*innen ab. Nur gemeinsam kommen wir durch diese herausfordernden Zeiten!

Eure Lehrer*innen

 

 

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