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Liebe  AMG-Schulgemeinde,

hinter uns liegen herausfordernde Wochen, die vom Krieg in der Ukraine und den letzten Vorbereitungen auf das bevorstehende Abitur ebenso geprägt waren wie durch einen extrem hohen Krankenstand in der gesamten Schulgemeinde, wobei die Anzahl der aufgetretenen Coviderkrankungen nach Karneval besonders hoch war.

Mit dem Beginn der Osterferien endet die regelmäßige Testung auf Covid 19 in den Schulen.

Da wir noch einen Restbestand an Tests besitzen, werden wir unseren Schüler*innen am 1. Schultag nach den Ferien anbieten, sich vor Unterrichtsbeginn zu testen. Dieses Angebot hat keinen verpflichtenden Charakter, es dient vielmehr dem allgemeinen Sicherheitsgefühl, das zum entspannten gemeinsamen Lernen so notwendig ist. Ebenso werden wir – solange die Bestände reichen – Schüler*innen, die sich mit Erkältungssymptomen im Laufe eines Schultags krankmelden, einen Selbsttest anbieten, bevor sie sich mit Elternerlaubnis auf den Heimweg machen.

Wir hoffen sehr, dass der beginnende Frühling uns in Sachen Gesundheit mehr Ruhe beschert und die anstehenden Vorhaben – Abiturprüfungen, Klassenfahrten, Austausche, … - nicht gefährdet werden, denn wir müssen viel bewältigen und möchten einiges nachholen. Dabei haben wir Prioritäten gesetzt und uns gleichzeitig bemüht, so vielen Bedürfnissen wie möglich gerecht zu werden.

Dem Bedürfnis zu helfen sind Lehrer*innen und Schüler*innen auch im Rahmen des Benefizkonzertes für die Ukraine nachgekommen, das diese Woche stattgefunden und alle Anwesenden begeistert hat. Neben den künstlerischen Leistungen begeistert auch das Spendenergebnis – rund 2000 Euro sind zusammengekommen! Außerdem war es auch ein gutes Gefühl, einander wieder „live“ zu treffen.

Deshalb möchten wir an dieser Stelle bereits auf ein „Sommertreffen“ am 18.06.22 von 13 – 17 Uhr hinweisen, das auf dem Schulhof des AMG stattfinden wird und zu dem wir ganz herzlich einladen. Wir grillen, hören Musik und für die Schüler*innen organisieren Mitschüler*innen ein Sportturnier – ganz ungezwungen und entspannt. Wir wissen, dass kurz vor den Sommerferien und den anstehenden Klassenaktivitäten in vielen Jahrgangsstufen in den Familien der Schulgemeinde viel zu erledigen ist. Deshalb gibt es kein Programm, keine Verpflichtungen, aber eine nette Gelegenheit – gerade für Eltern – sich auszutauschen und vielleicht auch für künftige 5er-Familien, sich mit dem Schulgelände vertraut zu machen. An dieser Stelle sei den organisierenden Eltern der Schulpflegschaft und den beteiligten Schüler*innen besonders gedankt, die als Organisatoren und Gastgeber fungieren.

Bis dahin herzliche Grüße und erholsame Osterferien!

Antje Schmidt, Ludger Remus und das ganze Schulleitungsteam

 

 

 

Liebe Kölner Eltern!

Das diesjährige Anmeldeverfahren stellt uns alle vor Herausforderungen. Es ist uns ein großes Anliegen, Ihnen zu versichern, dass wir Schulleiterinnen und Schulleiter der Kölner Gymnasien sehr genau wissen, in welch verzweifelter Lage sich viele von Ihnen gerade befinden. Besonders schlimm finden wir es, dass 10-Jährige teilweise 5 (oder auch mehr) Schulplatzabsagen verkraften müssen. Auch wenn das Schulgesetz sagt, dass die Schulleiterin oder der Schulleiter über die Aufnahme entscheidet, zeigt das Anmeldeverfahren der Stadt Köln der letzten Jahre, dass wir aufgrund der fehlenden Schulplätze überhaupt keinen Spielraum für Entscheidungen haben, sondern den Mangel nur hilflos verwalten müssen.

Schulplatznot in Köln

Die Schulplatznot der Stadt Köln ist enorm. Es gibt seit mehr als 10 Jahren nicht genügend Schulplätze. Das ist die bestürzende Ausgangssituation, auch wenn für den kommenden Jahrgang bereits zwei neue Gymnasien an den Start gehen. Wir müssen uns zudem an zahlreiche gesetzliche Vorgaben halten, die sich nicht auf die spezielle Situation in der Stadt Köln beziehen, sondern die landesweit gelten. Das macht die Lage so besonders schwierig. Dabei spielt es keine Rolle, nach welchen Kriterien wir unsere Entscheidungen treffen, der Mangel ist das Problem. Die große Zahl der Ablehnungen ist eine logische Folge dieser fehlenden Schulplätze und nicht die Folge des Aufnahmeverfahrens. Wenn Plätze fehlen, steht die Notwendigkeit, angemeldete Kinder abzulehnen, schon vor dem Verfahren fest. Seit Jahren übersteigen die Anmeldezahlen das Kontingent der Schulplätze. Seit Jahren bilden wir in unseren Schulen Mehrklassen, obwohl die Schulgebäude, u.a. aufgrund des Sanierungsstaus, dies nicht hergeben. Seit Jahren kann Fachunterricht wegen der wachsenden Zahl an Schülerinnen und Schülern in großem Umfang nicht mehr in Fachräumen stattfinden. Seit Jahren nehmen wir bis zu 31 Schülerinnen und Schüler pro Klasse auf, obwohl der Klassenfrequenzrichtwert landesweit bei 27 +/- 2 liegt. Seit Jahren müssen in einem letzten Schritt Plätze verlost werden. Seit Jahren müssen wir unser Vorgehen in umfangreichen Widerspruchsverfahren gegenüber Anwälten darlegen und verteidigen. Diese Verfahren steigern sich von Jahr zu Jahr und führen zu immer enger ausgelegten Vorgaben und Vorschriften und damit zu einem ausschließlich verrechtlichten Anmeldeverfahren. Seit Jahren spielen pädagogische Ansätze und Schulprofile so gut wie keine Rolle bei der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern.

Mehrfachanmeldungen

In diesem Jahr wurde das Verfahren dahingehend verändert, dass erstmalig offiziell Mehrfachanmeldungen möglich waren. Diese Möglichkeit sollte nicht nur einer kleinen Gruppe vorbehalten bleiben, diese Möglichkeit sollten alle Eltern erhalten. Diese Mehrfachanmeldungen haben die Schulsekretariate vor einen kaum zu bewältigenden Verwaltungsaufwand gestellt, aber nicht zu einer Verbesserung der Anmeldesituation geführt. Das war von Beginn an unsere Befürchtung, die wir bei der Schulverwaltung und Schulaufsicht sehr deutlich geäußert haben. Mit der Möglichkeit der Mehrfachanmeldung wurde kein zusätzlicher Schulplatz geschaffen. Das Verfahren hat bei einigen zu mehr Losglück geführt. Bei anderen zu mehr Absagen. Es wird dazu führen, dass Kinder an Schulen angemeldet werden, bei denen sie Losglück hatten, aber nicht an der Schule, die für sie die richtige ist.

Gesamtschulanmeldungsüberhang läuft zusätzlich in das Anmeldeverfahren der Gymnasien

Die Anzahl der Absagen an den Gesamtschulen, die ein vorgezogenes Aufnahmeverfahren in Köln haben, wird ungebremst in das Anmeldeverfahren der Gymnasien gesteuert. Das führt nicht nur zu einer Verknappung der Schulplätze an den Gymnasien, es führt auch dazu, dass wir vermehrt Kinder aufnehmen, die nicht für die Schulform Gymnasium empfohlen worden sind. Wir fordern deshalb mit Ihnen gemeinsam die Stadt Köln und das Ministerium für Schule und Bildung auf, dem eklatanten Notstand in der Stadt Köln zu begegnen. Wir fordern mit Ihnen gemeinsam die Stadtgesellschaft auf, dem Schulbau höchste Priorität zu geben: Lasst unsere Kinder nicht im Stich!

  • Es müssen noch schneller neue Gesamtschulen und Gymnasien geschaffen werden mit klaren baulichen Vorgaben für das Schuljahr 2023/24. Dazu müssen unter Umständen andere Projekte hinten anstehen!
  • Es muss bei den bestehenden Gymnasien der Fachraumausbau höchste Priorität bekommen.
  • Es müssen Gesetze und Verwaltungsvorschriften (Land NRW) so angepasst werden, dass ein Anmeldeverfahren an weiterführenden Schulen in Köln möglich ist, das den Kindern gerecht wird.
  • Unterschiede zwischen ländlichen Gebieten und Ballungsräumen müssen Berücksichtigung finden.

Köln, den 22.03.2022

Albertus-Magnus-Gymnasium, Antje Schmidt

Apostelgymnasium, Marco Lohmann

Deutzer Gymnasium Schaurte Straße, Anja Veith-Grimm

Dreikönigsgymnasium, Barbara Wachten

Elisabeth-von Thüringen-Gymnasium, Dr. Bruno Zerweck

Erich-Kästner-Gymnasium, Ursula Borstell

Erzb. Liebfrauenschule, Achim Strohmeyer

Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, Meinolf Arnold

Genoveva-Gymnasium, Susanne Gehlen

Georg-Büchner-Gymnasium, Ulf Ußner

Gymnasium Aachener Straße, Fabrice Liesegang

Gymnasium Köln-Pesch, Marcel Sprunkel

Gymnasium Köln-Rodenkirchen, Almuth Roselieb

Gymnasium Kreuzgasse, Lüder Ruschmeyer

Gymnasium Neue Sandkaul, Dr. Kristina Kop-Weiershausen

Gymnasium Thusneldastraße, André Szymkowiak

Gymnasium Zusestraße, Suntka Altrock

Hansa-Gymnasium, Moritz Magdeburg

Heinrich-Heine-Gymnasium, Marcus von Grabczewski

Heinrich-Mann-Gymnasium, Niels Menge

Hildegard-von-Bingen-Gymnasium, Stephan Deister

Hölderlin-Gymnasium, Dr. Siegfried Feldmar

Humboldt-Gymnasium, Michael Wittka-Jelen

Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium, Barbara Grota

Kaiserin-Augusta-Schule, Mirja Matysiak

Kaiserin-Theophanu-Schule, Oliver Schmitz

Königin-Luise-Schule, Dr. Ute Flink

Lessing-Gymnasium, Andrea Meinecke

Leonardo-da-Vinci-Gymnasium, Klaus Kombrink-Detemble

Maximilian-Kolbe-Gymnasium, Claudia Roche

Montessori-Gymnasium, Maria Hartmann

Rhein-Gymnasium, Marco Isermann

Schiller-Gymnasium, Georg Scheferhoff

Stadtgymnasium, Köln-Porz, Dr. Thomas Biegel

 

Köln, im März 2022

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern,

wir erleben seit fast zwei Wochen mit dem Krieg gegen die Ukraine einen Bruch des Völkerrechts mitten in Europa. Es ist nicht nur ein blutiger Angriff auf alle Ukrainer*innen, es ist ein Angriff auf Frieden und Freiheit in ganz Europa. Die Schulgemeinde des AMG ist tief bestürzt und fühlt sich solidarisch mit den  Menschen, die in der Ukraine um ihr Leben bangen, sich auf die Flucht begeben. Ebenso aber teilen wir die Sorge mit allen, die Angst um ihre Familien und Freunde in der Ukraine haben.

Liebe Schüler*innen,

mit dieser Sorge umzugehen, ist für uns alle nicht einfach. Bitte vertraut euch Erwachsenen an, euren Lehrer*innen oder euren Eltern. Informiert euch in den Nachrichten (Logo, Tagesschau, Zeitung) und stellt Fragen, wenn euch Ereignisse bewegen oder fassungslos lassen - gerne auch im Unterricht. Es finden Solidaritätsbekundungen statt, an denen ihr mit euren Eltern teilnehmen könnt, malt Bilder gegen den Krieg, erstellt eine Playlist von Antikriegsliedern oder lenkt euch in Spiel und Sport mit euren Freund*innen ab. Nur gemeinsam kommen wir durch diese herausfordernden Zeiten!

Eure Lehrer*innen

 

 

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