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Ein Nachteilsausgleich steht grundsätzlich Schülerinnen und Schülern zu, bei denen eine (oder mehrere) der folgenden dauerhaften Beeinträchtigungen vorliegen und die zielgleich unterrichtet werden, also den Abschluss der allgemeinen Schule anstreben. Gewährung des Nachteilsausgleiches ist nicht ursächlich von der Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfes nach AO-SF abhängig.

  • Autismus-Spektrumstörung
  • LRS/Legasthenie (von Klasse 7-9 nur in besonders begründeten Einzelfällen, falls eine vorherige Therapie bis Klasse 6 nicht den erwünschten Erfolg erbracht hat)
  • Schwerhörigkeit, Taubheit oder Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung
  • Sehbeeinträchtigung (Blindheit, konzentrische Gesichtsfeldeinschränkung, andere visuelle Funktionsbeeinträchtigungen).

Ebenso können Nachteilsausgleiche für kürzerfristige Erkrankungen oder Einschränkungen gewährt werden, z.B.:

  • motorische Beeinträchtigungen (wenn diese für einen längeren Zeitraum vorliegen; z.B. wegen Knochenbruch, o.ä. für 6 Monate im Sportunterricht Einschränkungen zu erwarten sind)

Sie können einen Nachteilsausgleich beantragen, indem Sie:

  • einen formlosen Antrag per Post oder per E-Mail (166662@schule.nrw.de) an die Schulleitung (Frau Schmidt) stellen (muss jährlich neu beantragt werden!)
  • und ein fachärztliches Attest einreichen (wenn ein AO-SF vorliegt, fällt ein fachärztliches Attest weg!)
  • WICHTIG: Über Ausgestaltung und Form des Nachteilsausgleiches entscheidet die Schulleitung auf Vorschlag einer entsprechenden Klassenkonferenz.

Grundsätzlich ist es aber immer sinnvoll im Vorfeld die Schulleitung, das zuständige Klassenlehrerteam oder die Sonderpädagogen zu kontaktieren, um sich in einem persönlichen Gespräch beraten zu lassen.

Bei dauerhaften und vorhersehbaren Beeinträchtigngen (s.o.) stellen Sie bitte Ihren Antrag in den ersten beiden Wochen des Schuljahres.

Wir helfen Ihnen gerne!

Sie sind selbst beruflich an einem Gymnasium mit inklusiver Ausrichtung beschäftigt (als Sonderpädagog*in, Gymnasiallehrer*in, Pädagog*in, Schulbegleiter*in, …)? Dann interessieren Sie sich vielleicht für die Vernetzung mit anderen, die im gleichen Feld arbeiten. So ging es uns und dem Elisabeth von Thüringen-Gymnasium und wir haben das „Netzwerk inklusiver Gymnasien“ gegründet.

Wir organisieren 3-4 Veranstaltungen pro Schuljahr zu den unterschiedlichsten Themen und orientieren uns dabei an Ihren und unserem Bedarf.

Themen bisher: Leistungsbewertung, Visionen, Kooperation, Unterricht, Sprechen über Behinderung, R.T.I, Nachteilsausgleich, Schüler*innen mit Autismus

Wenn Sie eine Einladung zum nächsten Treffen erhalten möchten, dann melden Sie sich gerne für unseren Newsletter an:

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Einzelintegration und Inklusion am AMG

Seit 2010 haben wir uns am AMG konstruktiv mit Schulentwicklung in Richtung der Inklusion beschäftigt. Mit der Neuausrichtung der Inklusion durch die Landesregierung im Schuljahr 2018/19 sind wir nicht mehr inklusive Schule des Gemeinsamen Lernens, nehmen aber immer noch Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Rahmen der Einzelintegration auf.

Die bestehenden Klassen im Gemeinsamen Lernen bleiben von den Neuerungen unangetastet.

Zur Erklärung:

Gemeinsames Lernen/Inklusion ist zieldifferent. Das heißt, dass auch Kinder mit dem Unterstützungsbedarf "Lernen" und "Geistige Entwicklung" die allgemeine Schule besuchen. Die Kinder streben dann nicht den Abschluss der allgemeinen Schule (in unserem Fall Abitur), sondern den entsprechenden Abschluss der Förderschule an. Für Kinder am AMG, die im Schuljahr 2018/19 und früher aufgenommen wurden, gelten die Bedingungen des Gemeinsamen Lernens.

Einzelintegration bedeutet, dass wir Kinder mit allen anderen Unterstützungsbedarfen auch weiterhin aufnehmen. Im Rahmen der Einzelintegration werden die Schüler*innen mit dem Ziel des Abschlusses der allgemeinen Schule unterrichtet. Für Kinder am AMG, die ab dem Schuljahr 2019/20 aufgenommen werden, gelten die Bedingungen der Einzelintegration.

Verschiedene Merkmale für das Gelingen von Inklusion bleiben unserer Schule auch in der neuen Situation erhalten. Allerdings haben wir für die Einzelintegration ab dem Schuljahr 2019/20 weniger zeitliche und personelle Ressourcen zur Verfügung, sodass nicht alle der unten genannten Merkmale im gleichen Umfang für die neu aufgenommenen Klassen erhalten werden können.

 
  • wir gehen vom einzelnen Kind aus: für die Kinder mit Unterstützungsbedarf bedeutet das, dass wir frühzeitig in Kontakt mit den Grundschulen sind und Kinder und Eltern kennenlernen möchten.
  • wir führen Beratungsgespräche mit Eltern.
  • wir führen Hospitationen in Grundschulen und Gespräche mit GrundschullehrerInnen durch.
  • ALLE Kinder einer Klasse werden individuell gefördert.
  • Sonderpädagog*innen sind Mitglieder des Lehrer*innenteams und in beratender Funktion tätig.
  • in unseren Teams an der Schule arbeiten zur Zeit viele Schulbegleiter*innen (zum Teil als pädagogische Fachkräfte)
  • wir arbeiten eng mit den Jugendämtern und Sozialhilfeträgern vor Ort zusammen
  • wir bieten Unterstützung/Beratung bei Fragen der Raum und Sachmittelausstattung für evtl. Unterstützungsbedarfe

Inklusionskoordination ist bei uns Teil des Schulleitungsteams: Wir verfügen über eine Stelle für die Koordination der inklusiven Unterrichtsentwicklung.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Inklusion

Informationen zum Nachteilsausgleich (NTA)

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