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Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schüler*innen, liebe Kolleg*innen,

ein besonderes Schuljahr geht zu Ende – wir haben es gemeinsam gemeistert und uns erholsame Ferien mit viel Spaß, Unternehmungen, fröhlichem Beisammensein und schönen Momenten mehr als verdient.

Pünktlich zu den Sommerferien hat uns auch eine Informations- und Grußbotschaft des Ministeriums erreicht, die grundsätzlich optimistisch ist:

„Wir starten in das neue Schuljahr grundsätzlich so, wie wir das laufende Schuljahr am kommenden Freitag beenden werden.“

Gleichzeitig lautet – so das Ministerium - die Devise:

„Achtsam bleiben!“

Konkret bedeutet dies für uns als Schule:

  1. Alle Schülerinnen und Schüler nehmen am Präsenzunterricht teil. Der Unterricht wird in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt.
  2. Die gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, dem Gesundheitsministerium und der Unfallkasse NRW erarbeiteten Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz gelten fort. Sie haben sich bewährt und bieten einen zusätzlichen Schutz für alle am Schulleben Beteiligten.
  3. Die Testungen werden zweimal pro Woche fortgesetzt. Personen mit nachgewiesen vollständigem Impfschutz müssen nicht getestet werden. In den Grundschulen und Förderschulen sowie weiteren Schulen mit Primarstufe kommen wie bisher die PCR-basierten Lolli-Tests zum Einsatz, in den weiterführenden Schulen die Antigen-Selbsttests.
  4. Auch im neuen Schuljahr gilt zunächst die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Innenbereich der Schulen, nicht dagegen im Freien. Die Notwendigkeit dieser Maskenpflicht wird aber nach den Sommerferien vom ersten Tag an im Lichte des Infektionsgeschehens und danach weiterhin regelmäßig überprüft.
  5. Veranstaltungen zur Einschulung oder Aufnahme in die weiterführende Schule sind möglich. Es gelten die gegenwärtig für Abschlussveranstaltungen und Zeugnisübergaben geltenden Regeln entsprechend.

Als rechtliches Fundament für diese grundsätzlichen Regelungen wird die Corona-Betreuungsverordnung rechtzeitig zum Schuljahresbeginn die erforderlichen Vorgaben enthalten.

Das Ministerium betont, dass den Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden soll, schon bald wieder an die schulische Normalität der Zeit vor Corona anknüpfen zu können. Man sei sich bewusst, dass es dafür der emotionalen und psychosozialen Unterstützung der einzelnen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, der Förderung des sozialen Miteinanders sowie der Entwicklung der Lernfreude bedarf

Dies deckt sich mit unserer Haltung im AMG, Schule als Lebensraum zu gestalten und als Schulgemeinschaft wieder zusammenzuwachsen. Es ist uns ein Anliegen, unseren Schüler*innen zu helfen, sich in einen geregelten Schul- und Lernalltag einzufinden und die vertrauten Lern- und Arbeitsformen – auch mit ganzheitlich ausgerichteten Zugängen – zu aktivieren.

So sinnvoll und wichtig es ist, Lernausgangslagen zu ermitteln, um daran anknüpfend Schülerinnen und Schüler noch gezielter fördern zu können, so haben wir mit unserem Programm EXTRAZEIT in der Woche vom 9. – 13. August neben dem Aufholen von Lernlücken vorrangig Zeit für die zuvor genannten Zwecke genutzt. Das Angebot, das sich an die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5-9 richtet, wird von mehr als der Hälfte der Schüler*innen der Klassen 5 und 6 genutzt und auch in der Jahrgangsstufe 7 gut angenommen. An dieser Stelle möchten wir uns vor allem bei den beteiligten Kolleg*innen, Mitarbeitern der KJA, der TMK und den Lehramtsstudierenden der Universität Köln, d.h. dem ZfL, von Herzen danken, die das Angebot erst möglich machen.

Im kommenden Schuljahr werden wir diesen Ansatz weiterverfolgen und Maßnahmen, die bereits im letzten Schuljahr erfolgreich stattfanden, fortsetzen (z.B. Rechtschreibförderung, Buddy-Projekt). Der Bedarf der Oberstufe an Unterstützung wird sicher in den ersten Schulwochen bis zu den Herbstferien ebenfalls diagnostiziert werden. Auf dieser Grundlage soll den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern ein ggf. vorliegender individueller Förderbedarf noch vor den Herbstferien transparent gemacht und konkrete schulische und außerschulische Fördermöglichkeiten aufgezeigt werden. Wir versuchen, diese Unterstützungsangebote, so gut es geht, in den Unterrichtsalltag zu integrieren, denn wir sind der Überzeugung, dass ein ständiges zeitliches „Mehr“ an Lern- und Arbeitszeit nicht zielführend ist. Auch wenn das Ministerium betont, dass in den ersten Tagen nach Unterrichtsbeginn die gewohnten Formen einer Leistungsüberprüfung und -bewertung nicht im Mittelpunkt stehen sollten, bedeutet dies bei einem hoffentlich weitgehend regulären Verlauf des kommenden Schuljahres hingegen nicht, dass bereits zu Beginn erneut die nach den Ausbildungs- und Prüfungsordnungen vorgeschriebenen Mindestzahlen von Klassenarbeiten und Klausuren reduziert werden. Falls dies zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund einer Veränderung der Pandemielage erforderlich sein wird, werde – so das Ministerium - hierüber gesondert zu entscheiden sein.

Was den Sportunterricht inklusive Schwimmunterricht betrifft, so soll er bei stabil niedrigen Inzidenzen unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes wieder regulär und im vollen Umfang durchgeführt werden. Dies gilt auch für Kontaktsportarten, die – in den Tagen der Vorsicht zunächst nur im Freien – wieder ausgeübt werden können. Insgesamt gilt für den Sportunterricht zu Beginn des neuen Schuljahres: Sport im Freien kann ohne Maske wieder uneingeschränkt stattfinden. Für Sport in der Halle gilt die Maskenpflicht zunächst fort, sofern Abstände nicht eingehalten werden können.

Für besondere Aktivitäten des Musikunterrichts wie das Singen sowie das Musizieren mit Blasinstrumenten ist analog zu verfahren. Diese Teile des Musikunterrichts werden voraussichtlich im Freien wieder möglich sein. Für das Singen und das Musizieren mit Blasinstrumenten im Schulgebäude sind die für Bildungsangebote geltenden Regelungen der jeweils gültigen Corona-Schutzverordnung in der Schule anzuwenden.

Im Schuljahr 2021/2022 können Schulfahrten durchgeführt werden, wenn die infektiologische Entwicklung und Verhältnisse am Standort der Schule und im Zielgebiet dies zulassen. Auch bei einer mehrtägigen Schulfahrt gelten die Vorgaben der Corona-Betreuungsverordnung und der CoronaTestQuarantäneVerordnung grundsätzlich weiter. Ebenso können Schulen persönliche Begegnungen mit ihren internationalen Austauschpartnern planen und realisieren. Auch Besuche außerschulischer Lernorte sind wieder möglich. Mit Blick auf alle Schulfahrten und Austauschprogramme gilt, dass das Land keine Stornierungskosten übernimmt. Dies gilt auch, wenn während einer Schulfahrt ein positives Testergebnis vorliegt und die betroffene Schülerin oder der/ die betroffene Schüler*in deswegen die Schulfahrt nicht mehr fortsetzen kann und von ihren Eltern auf eigene Kosten abzuholen ist.

Deshalb weisen wir bereits an dieser Stelle darauf hin, dass bei der Planung aller Fahrten vor Vertragsabschluss von allen Eltern eine schriftliche, rechtsverbindliche Erklärung über die Teilnahme an der Veranstaltung und die verpflichtende Kostentragung einholt werden wird. Wir weisen hier auch auf die Möglichkeit hin, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen, die auch das Risiko eines Abbruchs der Schulfahrt ihres Kindes aufgrund einer positiven Testung auf das SARS-Cov-2-Virus abdeckt (siehe Nr. 5.2 der Richtlinien für Schulfahrten).

Der Ganztagsbetrieb startet ebenfalls regulär. Offene und gebundene Ganztagsangebote und Betreuungsangebote werden im neuen Schuljahr bei Schulbetrieb in vollständiger

Dies ist der Status Quo Anfang Juli 2021. Sollten sich im Laufe der Sommerferien Änderungen oder Neuigkeiten ergeben, so werden Sie wie gewohnt über die Homepage von uns zeitnah informiert. Bitte schauen Sie besonders in der letzten Ferienwoche, ob aktuelle Eintragungen vorliegen.

Nachdem wir die letzte Schulwoche mit einer gelungenen Projektwoche abgeschlossen haben und unsere sehr erfolgreichen Abiturient*innen geehrt haben, verabschieden wir uns zuversichtlich in die Ferien. Wir bedanken uns in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei den Klassenleitungen und den Workshoporganisator*innen, die alle in dieser letzten Woche so gut mitgezogen haben, Projekte übernommen und sich gegenseitig unterstützt haben, sowie dem Organisationsteam der Projektwoche um Julia Empt, Christian Goerings, Nina Mackenthun und Marcel Brunsfeld.

Unser besonderer Dank gilt all jenen, die bei der feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse im Hinter- oder Vordergrund aktiv waren. Das sind an erster Stelle die Eltern, die die Feier minutiös geplant und für den festlichen Rahmen gesorgt haben, das Jahrgangsstufenleitungsteam mit Frau Goltz und Herrn Lucks, der Oberstufenkoordinator Herr Plein sowie Herr Quäsching, der für Bühne und Technik verantwortlich war.

Jetzt geht es in die Ferien - genießen Sie den Sommer und die unbeschwerte Zeit!

Herzliche Grüße

Antje Schmidt und Ludger Remus für das Schulleitungsteam des AMG

 

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