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Einen starken Kontrast bildeten die beiden Aufführungen der 2 Theatergruppen der 9c:
Die Eigenproduktion "COFFEE WITHOUT CIGARETTES" ( Regie: Patricia Lempke) hatte einen ganz alltäglichen Ausgangspunkt: In einem Café treffen verschiedene scheinbar normale Typen aufeinander, doch es entspinnen sich merkwürdige Gespräche, Beziehungen werden angedeutet, man steitet sich, bleibt wiederum ganz unverbindlich oder oberflächlich, und es entwickelt sich dennoch eine subtile Darstellung dieses eigenartigen Mikrokosmos. Die Bühnenpräsenz der Schauspielerinnen verlieh der Darstellung eine unvermutete Eindringlichkeit.

Im zweiten Stück des Abends: WAS WÄRE WENN ... (Regie: Nina Mackenthun) wurde es dann sehr tiefgründig. Es ging um nichts Geringeres als um des Sinn des Sterbens oder um den Sinn des Weiterlebens. So wurde durchdekliniert, wie das wäre, wenn wir nur noch einen Tag zu leben hätten, oder ... wir noch 100 Jahre zu leben hätten, oder ... wir unendlich lange leben würden, oder ... wir mit der Geburt bereits unseren Augenblick wüssten.
Die Zuschauer konnten sich dem Ernst der Fragestellungen nicht entziehen, zumal die Schauspielerinnen sich ohne Vorbehalte selbst in dieses Experiment einbrachten. Doch das schwierige Thema lies die Zuschauer nicht in Ratlosigkeit oder Schwermut zurück, sondern es wurde eher eine optimistische Nachdenklichkeit vermittelt. Das sehr präzise Spiel und die klare Sprache machten dieses Theater-Experiment zu einem besonderen Erlebnis.

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