AMG-Forscherclub bzw. extra-MINT
Neugier braucht Zeit und Raum – beides bietet der AMG-Forscherclub. Hier arbeiten besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler an eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten aus Naturwissenschaften, Technik und Informatik – nicht nach Schulschluss, sondern mitten im Schulalltag.
So ist der Forscherclub organisiert
Der Forscherclub folgt dem Drehtürmodell: Die Teilnehmenden verlassen an zwei Stunden pro Woche den regulären Unterricht und arbeiten in einem eigenen Forscherraum an ihren Projekten oder bereiten sich auf Wettbewerbe vor. Der Forscherclub ist ein zusätzliches Angebot unserer Begabtenförderung. Den Weg in den Forscherclub ebnen die betreuenden Lehrkräfte: Sie sprechen geeignete Schülerinnen und Schüler gezielt an – oder werden von interessierten Schülerinnen und Schülern und deren Lehrkräften angesprochen. Die Teilnahme wird dann mit den Eltern und den Lehrkräften abgestimmt, deren Unterricht parallel liegt. Zeigt sich, dass die Doppelbelastung zu groß wird, kann ein Projekt jederzeit beendet werden.
Woran wir arbeiten
Das Spektrum reicht von vielen kleinen Projekten, die in wenigen Wochen zum Ergebnis führen, bis zu großen Vorhaben, die sich über viele Monate erstrecken – von der ersten Idee über Konstruktion und Berechnung bis zum funktionierenden Ergebnis. Zwei Beispiele für solche Langzeitprojekte:
Eine Roboterhand aus dem 3D-Drucker: Die Fingerglieder wurden selbst konstruiert und gedruckt. Bewegt werden die Finger nach dem Vorbild menschlicher Sehnen – über Seilzüge, die über kleine Rollen laufen und von Motoren gezogen werden. Die Steuerung übernimmt eine selbst programmierte Mikrocontroller-Platine.
Eine selbst konzipierte Drohne: Vom eigenen 3D-Modell am Computer, aus dem die Druckvorlagen für die Bauteile entstanden, über Berechnungen zu Auftrieb und Schub bis zur Programmierung der Flugsteuerung lag hier alles in Schülerhand.
Ein besonderer Höhepunkt: Vor einigen Jahren haben wir einen Stratosphärenballon auf die Reise geschickt – bestückt mit chemischen Experimenten zum Thema Ozon, die in langer Laborarbeit vorbereitet wurden.
Dazu kommen Projekte wie unsere Augmented-Reality-Sandbox: Eine Kamera vermisst die Sandoberfläche, ein Beamer projiziert in Echtzeit Höhenlinien darauf. Wer den Sand zu Bergen und Tälern formt, sieht sofort, wie sich die Landschaft und ihre Höhenlinien verändern – Geographie zum Anfassen.
Auch Wettbewerbe haben im Forscherclub ihren festen Platz: Unsere Schülerinnen und Schüler nehmen unter anderem an der Internationalen ChemieOlympiade teil und nutzen die Forscherclub-Zeit zur Vorbereitung.
Für Ausflüge in virtuelle Welten steht außerdem eine umfangreiche Ausstattung an VR-Brillen mit zugehörigem Equipment bereit.
Mitmachen
Interessierte Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern beraten wir gerne in einem persönlichen Gespräch. Ansprechpartner sind Frau Vahrenwald, Herr Kolland und Herr Weingarten


