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Mit der Fassung des Woyzeck, die für das Festival „lingue in scena“ Turin inszeniert worden war, hat sich die TMK-Gruppe der EF unter der Leitung von Daniel Zambra und Roland Eschner beim Schultheaterfestival in Köln mit großem Erfolg präsentiert - und bekam Rückmeldungen wie: „Ihr habt es super umgesetzt, Tolle schauspielerische Leistung, Licht und Schatten – TOP“. Wie schon bei der Aufführung in der „Comedia“ machte es natürlich besonders Spaß, in einem großen Theater mit professioneller Technik zu spielen. Es war der würdige Abschluss eines besonders herausragenden Projektes.
(Den gut gelungenen Trailer findet man auch jetzt noch hier! )

 

Das AMG mit Woyzeck beim Schultheaterfestival im Schauspiel Köln 7 Bilder

Nach dem Motte: „Wir sind Spieler. Wir lieben bloß das Spiel. Das Spiel ist das Ziel. Spielen ist alles.“ präsentierten 10 Schüler der Oberstufe der TMK 10 Monologe der Theaterliteratur in der Comedia und zeigten ihr Können, das sie sich in ihrer 8-jährigen Theaterausbildung in den Theatermedienklassen und besonders in dem letzten intensiven Kurs bei Rainer Conrad erworben haben. Klassische Rollen von Schiller, Büchner oder Strindberg wechselten sich ab mit neueren, z.B. von FK Waechter, Tabori oder Nigel Williams, aufgelockert von kurzen unterhaltsamen Interviews oder chorisch gesprochenen Statements. Äußerst beeindruckend!

Spielen ist alles 8 Bilder

Zauberer und Kasperlefiguren erkundeten vor großem Publikum spielerisch das neue Gebäude, das nach 36-monatiger Bauzeit feierlich eingeweiht werden konnte. Dabei wurden auch die Jahresergebnisse der Wabe aus den Bereichen Musik, Tanz und Theater präsentiert. Anschließend konnten sich die zahlreichen Besucher selbst ein Bild von der herausragenden Qualität des neuen Gebäudes machen mit den 10 neuen Klassenräumen, den Fachräumen für die Chemie sowie mit mehreren offenen Aufenthalts- und Lernbereichen und natürlich von der neuen Mensa. Besondere Beachtung fand natürlich auch die unterirdische Turnhalle! Schließlich fand der Nachmittag seinen Ausklang bei Speis und Trank beim gemütlichen Zusammensitzen auf dem Schulhof.

Feierliche Einweihung unseres Neubaus 9 Bilder

Ein surreales Tableau entwarfen die Schüler des Kurses Darstellen und Gestaltung der Jahrgangsstufe 9 unter der Leitung von Sylvia Lösekamm bei ihrer Abschlussvorstellung. In der Schulbibliothek fanden sich vier Jugendliche plötzlich in den Geschichten der Bücher, die dort in den Regalen standen, wieder, zum Beispiel in „Tribute von Panem“, „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ und weiteren bekannten Werken. Es war absurd, oft auch komisch, vermittelte aber auf jeden Fall neue Einblicke in die Welt dieser Bücher, aber auch in die Welt der jungen Schauspieler. Jeder hatte die Möglichkeit, an Szenen mitzuarbeiten, in denen sie ihr ganzes Können auf die Bühne bringen konnten, und diese Gelegenheit nutzen sie mit großer Spielfreude!

Books alive 7 Bilder

Mittwoch, der 3. 7. 2019, 3./4. Stunde oder 5./6., Cinenova

Provokation, Bedrohung, Beschimpfung

Zum Trailer bitte hier clicken! - (Es öffnet sich ein neues Fenster)

Premiere und Trailer zum neuen Film. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr unseren Film durch euer Kommen unterstützen würdet. Die Eintrittsgelder sind Teil der Finanzierung dieses an Material und Personal recht aufwändigen Projektes.

Mojo - Premiere und Trailer zum Film 1 Bild

Der Fluch der Karibik und Schillers "Räuber" bildeten das Gerüst für die "Piratinnen", die die Schülerinnen der 8c unter der Leitung von Gundula Schmidt auf die Bühne brachten. Es zeigte sich, dass die Problematik des Zwistes unter Geschwistern und der verhängnisvolle Ausbruch aus dem Elternhaus durchaus nicht geschlechtsspezifisch sind. Es ging nicht nur sehr kraftvoll, sondern auch gewalttätig und brutal zu. Zwei Schwestern, eine Mutter, fünf Piratinnen und drei Admiräle kreuzten nicht nur die Degen miteinander. Auch wenn der Bezug zur heutigen Zeit nicht plakativ demonstriert wurde, so bleibt die Assoziation zu heutigen Terroristinnen nicht aus. Die Kostüme und das zwar reduzierte, aber dennoch sehr prägnante Bühnenbild unterstrich sehr wirkungsvoll das eindringliche Spiel der Schülerinnen.

In dem Tanzstück "TIME LINE" konnten die Tänzer*innen  (ja, es waren auch Jungen dabei - und das ist nicht selbstverständlich!) der 8c unter der Leitung von Silke Z. und Caroline Simon vieles von der Entwicklung der tänzerischen Sprache zeigen. Ein Bewegungs - Medley  von den frühen ägyptischen Schrittfolgen über Charleston und Rock´n Roll bis hin zum Hip Hop der heutigen Zeit wurde präsentiert. Die großer Freude am Tanz und an die Lust an der Bewegung war greifbar nahe und die Begeisterung sprang auf das Publikum über.

 

Doublefeature der 8c - Theater und Tanz 16 Bilder

„Die Politiker sind kaputt,… unsere Umwelt ist kaputt … unsere Beziehungen sind kaputt …“

Der Literaturkurs der Q1 unter der Leitung von Anne Kneip setzte sich kritisch mit dem Ist-Zustand unserer Welt auseinander und brach dieses Kaputtsein im Laufe des Stückes herunter in individuelle Einzelszenen und –bilder.So wurden beispielsweise die „Durchschnittlichkeit“, die „Mittelmäßigkeit“ und eine allenthalben zu beobachtende krankhafte „Ich-Bezogenheit“ anklagend herausgeschrien. Gegen die Klimakatastrophe, den Terrorismus und die Arbeitslosigkeit wird eine „gute Perspektive“ gesucht, die weder im Supermarkt, noch im Kühlschrank gefunden wird.

 

„LASST UNS CHAOS FRESSEN“ vom Literaturkurs der Q1 9 Bilder

Einen starken Kontrast bildeten die beiden Aufführungen der 2 Theatergruppen der 9c:
Die Eigenproduktion "COFFEE WITHOUT CIGARETTES" ( Regie: Patricia Lempke) hatte einen ganz alltäglichen Ausgangspunkt: In einem Café treffen verschiedene scheinbar normale Typen aufeinander, doch es entspinnen sich merkwürdige Gespräche, Beziehungen werden angedeutet, man steitet sich, bleibt wiederum ganz unverbindlich oder oberflächlich, und es entwickelt sich dennoch eine subtile Darstellung dieses eigenartigen Mikrokosmos. Die Bühnenpräsenz der Schauspielerinnen verlieh der Darstellung eine unvermutete Eindringlichkeit.

Im zweiten Stück des Abends: WAS WÄRE WENN ... (Regie: Nina Mackenthun) wurde es dann sehr tiefgründig. Es ging um nichts Geringeres als um des Sinn des Sterbens oder um den Sinn des Weiterlebens. So wurde durchdekliniert, wie das wäre, wenn wir nur noch einen Tag zu leben hätten, oder ... wir noch 100 Jahre zu leben hätten, oder ... wir unendlich lange leben würden, oder ... wir mit der Geburt bereits unseren Augenblick wüssten.
Die Zuschauer konnten sich dem Ernst der Fragestellungen nicht entziehen, zumal die Schauspielerinnen sich ohne Vorbehalte selbst in dieses Experiment einbrachten. Doch das schwierige Thema lies die Zuschauer nicht in Ratlosigkeit oder Schwermut zurück, sondern es wurde eher eine optimistische Nachdenklichkeit vermittelt. Das sehr präzise Spiel und die klare Sprache machten dieses Theater-Experiment zu einem besonderen Erlebnis.

TMK 9c im Doppelpack 15 Bilder

Die Holzpuppe Pinocchio spielte die Hauptrolle in dem lebendigen Sprechheater, abwechselnd verkörpert von wohl mindestens einem Drittel der TMK-Klasse 6c unter der Leitung von Perpetua Keller.

Pinocchios Abenteuer im Theaterkeller 8 Bilder

Mittwoch, 5. Juni, 19.00 Uhr, Aula

Medienabend

Ergebnisse aus den Blockkursen, Filmkursen und der Filmfahrt

Kulturforum und TMK laden ein 1 Bild

MARIE: Was der Mond roth auf geht.  WOYZECK: Wie ein blutig Eisen.

Schüler aus 6 verschiedenen Ländern zeigten in Turin beim Festival "lingue in scena" (veranstaltet von der Stadt Turin und dem Goethe-Institut) jeweils ihre Inszenierung des "Woyzeck" von Georg Büchner.

TMK mit "Woyzeck" von Georg Büchner in Turin 14 Bilder

In einem ganz anderem Rahmen als gewohnt spielte der Literaturkurs der Q1: In der U-Bahn mit dem direkten Kontakt zum Publikum, das nun nicht mehr hauptsächlich auf ihre Handys starrte, sondern verwundert zu Kenntnis nahm, wie ein surrealer Alltag und ungewöhnliche Hörbilder entstanden in der Bahn entstanden. Für die Spieler*innen war es schon erstmal eine Mutprobe, in derÖffentlichkeit so aus sich heraus zu gehen, aber schon bei den Proben an denTagen zuvor fanden sie immer mehr Gefallen an dieser spielerischen Situation. Sie wuchsen mit jeder Fahrt an der Aufgabe und konnten auch die Momente, in denen sich manche Fahrgäste provoziert fühlten, immer besser beherrschen. Sie sammelten Theatererfahrungen, die sie demnächst auch auf der Bühne sicher gut gebrauchen können. Es war im besten Sinne so, wie der Titel einer der vielen kurzen Szenen: "Einfach unglaublich".

Im Kölner Stadtanzeiger vom 3.5.2019 schrieb MARKUS SCHWERING

„Unglaubliches“ in der Linie 5

Es begann bereits in der U-Bahn-Linie 5 zwischen Dom und Heumarkt: Was zunächst als aggressives Schrei-Gezänk junger Leute herüberkam („Einfach unglaublich!“), entpuppte sich rasch als Performance (die die Fahrgäste auch geistesgegenwärtig als solche zur Kenntnis nahmen). Verweist das Rahmenthema der diesjährigen „Acht Brücken“, die „Großstadtpolyphonie“, auf die Sprengung eines hermetischen Kunstbegriffs, so setzte der Start in der U-Bahn diese Idee programmatisch um.
Das war selbstredend alles schon mal dagewesen – gerade auch in Köln, einem Zentrum der Happening- und Fluxus-Richtung der 60er Jahre. Aber der zentrale Ort der Vorstellung – eben die U-Bahn-Kathedrale am Heumarkt – lieferte dann doch einen besonderen Akzent.

Der Komponist Gerhard Stäbler hatte dort seine „Hör-Flecken“ disloziert: Im Getreibe der Passanten, im Quietschlärm der ein- und abfahrenden Bahnen etablierten Vokalsolisten und Choristen, Instrumentalisten und Schauspieler ( Ensemble und Studio Musikfabrik, Kammerchor der Kölner Uni und Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums) auf zwei Ebenen samt Rolltreppe in beweglichen Konstellationen Live-Sounds, -Gesten und -Szenen. Lautsalat à la Hans G Helms und Skulpturen aus Stanniolpapier – der Attraktionen waren viele, und so bildeten sich immer wieder Trauben interessierter Zuschauer und-hörer.

„Unglaubliches“ in der Linie 5 9 Bilder
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